zuletzt aktualisiert am 29.08.2016
Sie sind hier: Home > Gemeindeinfo > Orte und Geschichte

Orte (klick für weitere Info)

Wölfnitz Zapfendorf Münzendorf Werda Schloß Rain Haidach Replach Oberfischern Unterfischern Saager Schulterndorf

1 Wölfnitz

Für Wölfnitz sind ältere Hinweise über das Entstehen des Ortes nicht bekannt.

2 Zapfendorf

Der Ort liegt östlich der antiken Siedlung von Grafenstein und wäre siedlungsmäßig mit Grafenstein zu betrachten.

3 Münzendorf

Im Jahre 1303 wird der Ort als "Enzeins" genannt, später "Inzendorf" und abgeleitet Münzendorf. Der Ort wird über einen langen Zeitabschnitt "Inszmannsdorf" genannt. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 18.10.1957 wird die Bezeichnung "Münzendorf" festgelegt.

4 Werda

Über diesen Ort sind keine besonderen Hinweise bekannt. Er liegt an der alten Römerstraße.

5 Schloß Rain

Der Ortsname Rain wird 1302 erstmals urkundlich erwähnt. Er bedeutet ein geneigtes Gelände, Hang, oder einen Rain als Grenze. 1429 stand hier ein Wehrturm, der zu den Salzburger Lehen gehörte. 1521 wird ein Valentin am Rain erstmals erwähnt. Der Christofhof wurde in den sechziger Jahren d.J. geschleift. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gut von Gustav Ritter von Metnitz zum Schloss umgebaut. 1928 erwarb Dr. Carl Graf Czernin-Chudenitz Schloß Rain in dessen Familie sich das Schloss und die Ländereien heute noch befindet.

6 Haidach

Von diesem Ort sind ältere Hinweise nicht feststellbar. Sein Entstehen könnte im Mittelalter vermutet werden.

7 Replach

wird im Jahre 1640 erstmals urkundlich erwähnt.

8 Oberfischern

Die Gründung dieser Siedlung dürfte zwischen dem 11. und 12. Jahrhundet erfolgt sein.

9 Unterfischern

Die Gründung dieser Siedlung dürfte zwischen dem 11. und 12. Jahrhundet erfolgt sein.

10 Saager

In Saager existierte eine 1228 von den Viktringer Mönchen erbaute St.Michael Kapelle. Im Visitationsbericht von 1616 wie auch in einer Urkunde aus dem Jahre 1382 wird sie als Kirch Hl. Kreuz in Saager erwähnt. Der Visitationsbericht von 1660 nennt die Kirche erstmals als "St. Anna".
Das Schloß Saager ist urkundlich seit 1372 Sitz der Metnitzer und wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut. In ihrem Besitz blieb das Gut bis 1811.
1961 erwarb Prof. Giselbert Hoke das Schloss von Josef Planteu, Wildenstein und errichtete südlich der Kirche auf seinem Grundstück einen karnerartigen Rundbau als private Sonderbestattungsanlage für seine Familie.

Wenn man von der Kirche in Saager den im Berghang verlaufenden Weg Richtung Gumisch geht, sieht man am Wege Felsbrocken mit kleinen, ausgemeiselten Nischen.
Es sind dies Felsbildstöcke mit einem besonderen Seltenheitswert. Leider verfallen sie zusehends. Sie waren früher mit Mörtel geglättet und von frommer Hand mit bäuerlichen Malereien versehen. Vor ca. 30 Jahren waren sie noch gut erhalten.
Ein Bild zeigt den legendären Sturz der hl. Hildegard von Stein aus der am Skarbinfelsen befindlichen Hildegardsburg, Schloß Prosenitza.
1836 erbaute der Bauer Jakob Stuller, vlg. Wurnig, in Seeland 20, heute Jugoslawien die damals 136 m lange und 5,5 m breite Annabrücke, sowie den westlich der Annabrücke befindlichen Nischenbildstock, dessen Ölbild der hl. Anna in den siebziger Jahren gestohlen wurde, aus eigenen Mitteln.
Am 27.6.1894 veranstaltete der damalige Besitzer des Gasthauses Annabrücke, Anton Placeriano, er nannte sich aus Schmautzer den ersten Annakirchtag, der ein großes gesellschaftliches Ereignis war und bis heute ist.
1937 ging der Besitz durch eine Zwangsversteigerung in den Besitz des August Nußbaumer über, in dessen Familie er sich heute noch befindet.

11 Schulterndorf

Der Ortsname Schulterndorf wird 1655 erstmals erwähnt. Abgeleitet wird dieser Name vom Schild der Ritterrüstung. Die Ortschaft Schulterndorf wurde während des Ktn. Abwehrkampfes von südslawischer Artillerie beschossen.

Geschichtliches

Ortsplan der Gemeinde Grafenstein
Ortsplan der Gemeinde Grafenstein
Grafenstein, eine Marktgemeinde ca. 12 km von der Landeshauptstadt Klagenfurt - in weiter Wald- und Naturlandschaft gelegen - umfaßt eine Größe von 50,12 km². Bürgermeister von Grafenstein war vom 19. März 1958 bis 30. Sept. 2008, ÖR. Valentin Deutschmann, der mehr als 50 Jahren die Geschicke Grafensteins lenkte. Im Okt. 2008 wurde Mag. Stefan Deutschmann als Nachfolger durch den Gemeinderat gewählt. In der Wahl am 1. März 2009 wurde Mag. Stefan Deutschmann im ersten Wahlgang als Bürgermeister der Marktgemeinde Grafenstein von den Gemeindebürgern gewählt.

Grafenstein teilt sich in 31 Ortschaften auf, wobei jedoch nur die Orte: Grafenstein Ort, Pirk, Schulterndorf und St.Peter dicht besiedelt sind. Der überwiegende Teil der Marktgemeinde das sind 88,15 % wird von ca. 230 Vollerwerbs- bzw. Nebenerwerbslandwirten land- und forstwirtschaftlich genutzt.

Grafenstein wurde im Jahre 890 erstmals urkundlich erwähnt. König Arnulf von Kärnten hat mit einer Urkunde vom 20. November 890 dem Erzbischof Friedrich von Salzburg den Gesamtbesitz Grafenstein damals als "Grauindorf" bestätigt.
Das Siegel "Rudolf von Grafenstein" wird erstmals in einer Urkunde vom 13.07.1239 erwähnt. Dieses Wappen wurde mit Gemeinderatsbeschluss vom 20.12.1952 als Grundlage für das Gemeindewappen herangezogen. Die Berechtigung zur Führung dieses Wappens wurde der Gemeinde mit Urkunde der Kärntner Landesregierung am 01. 09.1954 verliehen. Am 23. 04.1960 beschloss der Gemeinderat die Schaffung einer Gemeindeflagge in den Farben Rot-Gelb, die dem Gemeindewappen entnommen wurden. Die Berechtigung zur Führung der Gemeindefahne wurde der Gemeinde mit Urkunde der Kärntner Landesregierung vom 24.07.1960 verliehen.
Sie wurde erstmals am 10. Oktober 1960 bei der Abstimmungsfeier beim Kriegerdenkmal in Grafenstein gehisst. Höhepunkt und Krönung war die Erhebung zur Marktgemeinde, welche am 01. Juli 1990 im Landesgesetzblatt Nr. 26/1990 der Kärntner Landesregierung kundgemacht wurde. Die Folge war ein Festprogramm, das zwei Wochen lang anhielt und von mehr als 20 Grafensteiner Vereinen mitgestaltet wurde.

Als Sehenswürdig kann das Schloss des Fürsten Orsini-Rosenberg, welches 1638 erbaut wurde oder die romanische Pfarrkirche - geweiht 1116 - genannt werden.
 
Level A conformance icon, 
      				W3C-WAI Web Content Accessibility Guidelines 1.0 Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valide!