Neuerungen beim Wohnbeihilfeantrag

 

Wir weisen darauf hin, dass gem. § 34 (2) Z. 5 in Verbindung mit § 50 (2) und (3) K-WBFG 2017 idgF. für alle Wohnbeihilfen, deren Laufzeit mit 01.01.2019 oder später beginnt, eine Mietpreisgrenze pro m² von EUR 6,80 (ab 01.04.2019) einzuhalten ist. Diese Grenze betrifft die Nettomiete, also den reinen Mietzins exklusive Betriebs-, Heiz-und Stromkosten und ohne MwSt. Wird diese Grenze überschritten, ist künftig keine Wohnbeihilfe mehr möglich.

Ausnahmen von dieser Bestimmung sind nur unter gewissen Umständen für Antragsteller möglich, die bereits vor 01.01.2019 in der entsprechenden Wohnung gewohnt haben (§ 50 (3) K-WBFG 2017 idgF.). Die aktuelle Version des Wohnbeihilfen-Antragsformulars (Stand 01.04.2019) wurde an diese Neuerung angepasst.

 

Eine weitere Änderung des Antragsformulars betrifft das Beiblatt B. Auf diesem befinden sich künftig Informationen bezüglich der Mietpreisobergrenze; ein Ausfüllen durch den Vermieter und eine Rückübermittlung an das Amt der Kärntner Landesregierung–Abt. 4 ist also nicht mehr erforderlich.

 

Ab sofort sind vom Antragsteller auf Seite 3 des Antragsformulars [Punkt 5. a] Angaben zum Vermögen zu machen.

 

Hier das aktuelle Formular:

https://portal.ktn.gv.at/Forms/Download/BW17

 

Ältere Versionen des Antragsformulars können aus rechtlichen Gründen nicht mehr angenommen werden.

 


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